Musiktheater für Kinder und Jugendliche – Komische Oper nach Wolfgang Amadeus Mozart

Eine spannende, wie lustige und kindergerechte Neudeutung der Mozartschen Jugendoper für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Dramaturgische Neufassung und Dialoge von Robert Simma.

Die Produktion wird in Kooperation mit dem Institut für Gesang und Musiktheater (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) und Oper Nova – Neues Musiktheater für junge Sängerinnen & Sänger umgesetzt.

Aufgrund der hohen künstlerischen Qualität der darstellenden Künstler wird dem Nachwuchs eine Musiktheatererfahrung auf hohem Niveau ermöglicht.

Termine

12. bis 16. Oktober ´20 jeweils 2 Vorstellungen
Erweiterungstermine:
19. bis 23. Oktober ´20
Vorstellungsort: Teilnehmende Schulen Bezirk Jennersdorf

Die Veranstaltungsreihe wird unter den geltenden behördlichen Vorschriften direkt in den jeweiligen Schulen (Turnsaal) angeboten und ist auch im künstlerischen Konzept als „Distanzstück“ konzeptioniert, um Publikum wie KünstlerInnen zu schützen.

Inhalt

Mozart war 12 Jahre alt, als er in dieser heiteren, deutschen Kurzoper Liebesschmerz, Verlustangst und Zauberei in Musik setzte. Also die Gefühlswelt eines Jugendlichen. Was kommt daher der Intention Mozarts näher, als zwei Teenager ins Zentrum der Handlung zu stellen.

Zwei Kinder, ein Knabe und ein Mädchen aus gutem Hause, die – in ihrem Zimmer – umgeben von ihren Spielsachen, erste Eifersüchteleien und Liebesprobleme durchleben. Bis eines Ihrer Spielzeuge –  der „Zauberer“ Colas  – mit großem Effekt zum Leben erwacht und sie (unter Mitwirkung der SchülerInnen) wieder zur Vernunft bringt. Ein Traum der Beiden, oder doch nicht ….. !?

Leading Team

Inszenierung, Fassung und Bühne: Robert Simma

1_r_simma

Robert Simma wurde in Wien geboren. Nach anfänglichen Studien der Theater- und Musikwissenschaft wandte er sich dem Fach „Musiktheaterregie“ zu und schloss dieses Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ab. Seither als freier Regisseur tätig. Neben Projekten in Wien und Umgebung (Traismauer, Krems, Baden, Oberschützen, Eisenstadt, Mödling etc.) führten ihn Regiearbeiten u. a. nach Helsinki, Tokio, Pozzuolo, Pordenone, Krakau.

Produktionen von Cosi fan tutte, Le Nozze di Figaro, Don Giovanni, Die Schicchi , Rigoletto, Ernani, Hänsel und Gretel, Rusalka, Der Zauberer von Oz, Der gestiefelte Kater etc. Seine pädagogische Tätigkeit umfasst einen Lehrauftrag für „Musikdramatische Grundausbildung“ am Institut für Gesang und Musiktheater, sowie die Leitung des „Lehrgangs für Oper und Operette“ an der Künstlerischen Volkshochschule Wien.

2005 gründete er den Verein JOA zur Förderung von Kinderopernprojekten. 2011 erhielt er eine Auszeichnung vom Land Burgenland für die erfolgreiche Tätigkeit im Bereich „Kinderoper“. Im selben Jahr hatte er auch eine Gastprofessur für „Musikdramatische Darstellung“ am Institut für Gesang und Musiktheater inne. 2012 gründete er das Festival Oper Schloss Rohrau mit Aufführungen der Haydn Oper L’isola disabitata.

Musikalische Leitung: Nana Masutani

Nana-Masutani_klein

Die aus Chiba (Japan) stammende Pianistin Nana Masutani erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren von ihrer Mutter. Nach der Absolvierung von Grund-, Mittel- und Oberschule in Chiba begann sie im Jahr 2004 ihr Klavier-Konzertfachstudium an der Toho-Musikhochschule in Tokyo bei Prof. Nobuhito Nakai, das sie 2009 erfolgreich abschloss.

Ab 2009 studierte Nana Masutani Konzertfach Klavier an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Univ.-Prof. Thomas Kreuzberger. 2012 absolvierte sie ihre Bachelorprüfung mit „Ausgezeichnetem Erfolg“.
Bereits bei ihrer ersten Ankunft in Wien 2008 konnte Nana Masutani im Rahmen eines Sommerkurses den von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ausgetragenen Dr. Josef Dichler Wettbewerb für sich entscheiden. 2012 gewann sie den 3. Preis beim „International-Osaka-Klavierwettbewerb“ in Japan.
Zahlreiche Konzerte führten Nana Masutani in verschiedene japanische Städte, u.a. spielte sie ein Benefizkonzert im vom großen Erdbeben 2011 schwer getroffenen Provinz Miyagi in Nord-Japan.
Während ihres Konzertfachstudiums am Konservatorium Wien entdeckte Nana Masutani immer mehr ihre Leidenschaft, ihr Klavierspiel auch begleitend einzusetzen und so sammelte sie in der Zusammenarbeit mit StudienkollegInnen nach und nach ihre ersten Erfahrungen als Korrepetitorin. Im Februar 2013 bewarb sie sich erfolgreich um eine Aufnahme ins Studium der Opernkorrepetition am Konservatorium Wien.
Im Sommer 2013 übernahm Nana Masutani erfolgreich die Musikalische Leitung der Sommeroper im Amthof (Feldkirchen, Kärnten). Ihr Debüt mit Franz von Suppés Die schöne Galathée, und Massenets Le portrait de manon 2014 wurde von Publikum und Presse sehr positiv aufgenommen. Für den Sommer 2015 ist Nana Masutani erneut für Haydns Lo speziale engagiert.
Seit 2 Jahren korrepetiert sie regelmäßig am Praynerkonservatorium in der Klasse von Maria Loidl und Seit 4 Jahren spielt sie regelmäßig in der Dirigentenklasse von Yuji Yuasa an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Kostüme: Julia Münster
Dekoration: Martin Christ
Maske: Elisabeth Vollnhofer
Produktionsleitung: Alexandra Rieger
In der Rolle der Bastienne: Tabea Mitterbauer

Die Oberösterreicherin Tabea Mitterbauer wurde 1998 in eine Musikerfamilie hineingeboren und lernte in ihrer Kindheit sowohl Violoncello als auch Klavier.

Ihre ersten Gesangslehrer waren ihr Vater Manfred Mitterbauer und Valentina Kutzarova.

Bei dem Jugendmusikwettbewerb „Prima la musica“ erreichte sie mehrere erste Preise und 2016 erhielt sie das Dr. Josef Ratzenböck-Stipendium.

Erste solistische Aufgaben übernahm sie am Landestheater Linz als Mitglied des Kinder- und Jugendchores in folgenden Opern: Die arabische Prinzessin (J. C. de Arriaga/ 1. Dienerin), Die Zauberflöte (W. A. Mozart/ 2.Knabe), Fadinger (UA von E. L. Leitner/ Fadingers Kind), The Turn of the Screw (B. Britten/ Miles) und Pelléas et Mélisande (C. Debussy/ Yniold).

Konzertreisen führten Tabea bereits nach Japan, Israel und Tschechien. Sie durfte mit namhaften Persönlichkeiten wie Achim Freyer, Brigitte Fassbaender, Dennis Russel Davies, Georg Fritzsch, Ingo Ingensand, u.a. zusammenarbeiten.

Ihre letzten musikalischen Aktivitäten waren die Teilnahme am Operettenmeisterkurs „isaoperetta“ (Mörbisch), ein Engagement als Solomagd in Martha im Rahmen des Sommerfestivals JOPERA (Jennersdorf) und ihr Debüt im Brucknerhaus Linz mit Vivaldis Gloria unter der Leitung von Enrico Onofri. Im Jänner 2020 hat sie die 2nd ­­Woman in Dido und Aeneas auf der Burg Perchtoldsdorf verkörpert.

Tabea Mitterbauer maturierte am Musikgymnasium Linz und studiert seit Herbst 2017 Konzertfach Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei KS Edith Lienbacher.

In der Rolle des Bastien: Lucija Varsic

 

 

 

 

 

 

 

Die Mezzosopranistin Lucija Varsic wurde in Zagreb, Kroatien geboren. Ihre künstlerische Entwicklung begann im Alter von 7 Jahren mit der Geige, wodurch sie erste solistische Erfahrungen sammelte. Mit 17 fing sie mit ihrer Gesangsausbildung an und in den nächsten Jahren gewann sie mehrere Staatswettbewerbe.

Seit 2014 studiert sie das Konzertfach Gesang beim Herrn Univ.-Prof. Karlheinz Hanser an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien und ist derzeit im Master Programm Vocal Performance. Zuvor absolvierte sie das Studium für Mode- und Kostümdesign an der Universität in Zagreb.

In Wien war sie bislang in einigen Opernproduktionen der Universität zu sehen: Im Mai 2017 hat sie als Matilde in Brittens King Arthur im Schloßtheater Schönbrunn debütiert. Im März 2018 war sie als die Dritte Dame in Mozarts Die Zauberflöte zu sehen. Im Sommer 2018 sang sie Ecclitico (Il mondo della luna) beim Jennersdorf Sommerfestival. Im Dezember 2019 übernahm sie die Rolle des Hänsel (Hänsel und Gretel) im Schlosstheater Schönbrunn. Im Sommersemester 2020 hätte sie die Rolle der Dido (Dido and Aeneas) bei den Internationalen Barocktagen im Stift Melk singen sollen, sowie in Ravels L’enfant et les sortilège mitwirken. Beide Produktionen wurden aufgrund der Coronakrise verschoben.

In der Rolle des Colas: Philipp Schöllhorn

 

 

 

 

 

 

 

Der junge Bassist, Philipp Schöllhorn stammt mit österreichischen Wurzeln aus Freiburg i.Br.
Dort begann seine musikalische Ausbildung als Knabe bei den Freiburger Domsingknaben. Für
seine künstlerische Weiterbildung wechselte er 2014 an das Realgymnasium der Wiener
Sängerknaben. Seit Herbst 2016 studiert Philipp Schöllhorn an der MdW in der Gesangsklasse
von Univ.-Prof. Karlheinz Hanser.

Sein Rollendebüt gab er 2019 als Antonio in Le nozze di Figaro im Schlosstheater Schönbrunn.
Neben der Uraufführung Der Mieter mit dem Philharmonia Chor, wirkte er im Sommer
2018/2019 mit der KV der Wiener Staatsoper bei einigen Produktionen der Salzburger Festspiele
mit, wobei er einen solistischen Part bei The Bassarids übernahm. Im Dezember 2019 sang er in
der Minorithenkiche das Bass-Solo vom Mozart-Requiem.